10 Dinge, die wir am Kind sein vermissen

 

Wer wünscht sich nicht manchmal noch ein Kind zu sein? Heute wollen wir gemeinsam mit dir in süßen Erinnerungen schwelgen, Erinnerungen an eine Zeit, in der noch alles leicht und unbeschwert war. Tage voller Eiscreme und Langeweile an denen aus ein paar Decken und Stühlen eine magische Burg voller Geheimnisse werden konnte. Entdecke mit uns 10 Kindheitserinnerungen, die wir in der grauen Welt der Erwachsenen manchmal vermissen.

 

1. Fensterfarben

Wir erinnern uns noch zu gut an den prägnanten Geruch von Fingerfarbe an unseren Fingern. Noch besser erinnern wir uns an den Unmut unserer Mutter, wenn die Farbe nicht am Fenster sondern auf dem neuen Pullover gelandet ist. Mit Fingerfarbe wurden wir zu kleinen Künstlern, die selbst graue Regentage etwas bunter machen konnten.

2. Kissenschlachten

Wenn wir ehrlich sind macht nichts mehr Spaß als eine ausgiebige Kissenschlacht mit den besten Freunden. Je größer und praller das Kissen, umso besser. Damals waren wir das Zimmer in einen Regen aus Federn getaucht hatten.

3. Stofftiere

Die besten Freunde unserer Kindheit bestanden aus Plüsch, Stoff und runden Knopfaugen. Stofftiere waren die treuen Begleiter in jeder Lebenslage, an schönen wie traurigen Tagen und auch dann, wenn kein anderer Zeit zum Spielen. Wir feierten ihre Geburtstage mit ausgiebigen Teepartys und im Gegenzug war unser Lieblingsteddy für uns da, um uns nachts gegen Albträume zu beschützen.

4. Sommerferien

Tage voller Eiscreme und Langeweile, an denen das Schwimmbad unser zweites Zuhause wurde und wir keinerlei lästige Hausaufgaben oder andere Verpflichtungen hatten. Nichts ist magischer als diese sechs Wochen im Sommer, in denen die Welt auf einmal uns gehörte und all die Sorgen der Schule auf einmal gar nicht mehr so wichtig waren.

 

5. Lichterketten

Wer hatte nicht mindestens vier davon in seinem Zimmer? Lichterketten waren die Krönung jeder Deckenburg und verwandelten das Konstrukt aus alten Decken und Küchenstühlen in einen magischen Sternenpalast.

 

6. Kindergeburtstage

Früher gab es keinen Tag im Jahr, den wir mit größerer Vorfreude und Aufregung antizipiert haben, als unseren Geburtstag. Der Geruch von Kerzen und frisch gebackenem Kuchen, der die Wohnung durchströmt und das Lachen unserer Freunde, die sich bei der groß angekündigten Motto-Party amüsieren. Das rascheln von Geschenkpapier und der Stapel von Grußkarten auf dem Dielentisch – wir vermissen diesen Zauber.

 

7. Papierboote

Trotz allem Spielzeug – manchmal brauchte es nicht mehr als ein Blatt Papier oder den Lokalteil der Zeitung vom Vortag um uns zu beschäftigen. Mit unseren eigenen Händen und der besten Falttechnik von Papa konnten wir kleine Meisterwerke schaffen. Nichts war am Ende mehr Belohnung, als das eigens geschaffene Boot den Fluss hinab ins große Abenteuer tuckerte.

 

8. Langeweile

Langeweile? Wieso wir das Gefühl vermissen? Weil aus Langeweile die besten Ideen entstehen! Fantasie-Schlachten gegen böse Drachen, Expeditionen zum Mond oder zum Grund der Meere – erst durch Langweile kamen uns die Ideen für die besten Spiele.

 

9. Schneemänner bauen

Kaum flog die erste Schneeflocke vom Himmel waren wir auch schon draußen. Eingepackt in dicke Handschuhe von Mama ging es darum, den schönsten Schneemann zu bauen. Mit Schal und Karottennase schufen wir uns für ein paar Tage einen neuen Freund, der uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder besuchen würde.

 

10. Bausteine

Die bunten Klötze in ihren verschiedensten Formen waren damals Grundmaterial unserer Träume. Mit ihnen erschufen wir bunte Ritterburgen, geheimnisvolle Pharaonentempel oder weitläufige Landschaften. Was wir nicht vermissen? Den Schmerz wenn man mal ausversehen auf einen der Steine getreten ist…