10 Tipps für bessere Fotos

Du möchtest die Welt durch die Linse betrachten? Fotografieren ist dein Hobby oder soll es bald werden? Leider ist wie so oft noch kein Meister vom Himmel gefallen und gerade die Fotografie ist ein umfangreiches Gebiet zwischen technischem Können und intuitiver Eingabe. Bevor du also los legst, oder auch wenn du es schon getan hast, nimm dir einen Moment und lies dir unsere 10 Tipps für bessere Fotos durch.

Gehe raus!

Versuche dir so oft wie möglich Zeit für deine fotografischen Entdeckungstouren zu nehmen und erkunde neue Ecken in deiner Stadt. Nehme die Natur um dich herum bewusst war und suche nach geeigneten Motiven. Wir raten dir: knipse, was das Zeug hält. Mit der Zeit schärft sich dein Blick und du wirst einzigartige Motive finden.

 

Wechsel die Perspektive!

Wir neigen dazu, in Muster zu fallen und die Dinge ebenso zu tun, wie wir es gewohnt sind. Zwinge dich daher bewusst dazu, dasselbe Motiv aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten und fotografiere stets aus mehreren Perspektiven. Dadurch erhälst du ein Gespür für Aufnahmewinkel und wirst Abwechslung in deine fotografische Handschrift bringen.

 

Lerne dein Werkzeug!

Vor allem am Anfang bedeutet der Aufstieg zur professionelleren Hobbyfotografie vor allem eines: Lernen, lernen, lernen. Verschlusszeiten, Blendenwerte und ISO-Einstellungen – die Fotografie ist und bleibt ein technisches Handwerk, das erlernt werden will. Setze dich daher aktiv mit deiner Kamera auseinander und versuche so oft es geht manuell zu Fotografieren. Auch wenn du dadurch am Anfang mehrere Anläufe für ein Foto brauchen wirst, nur so lernst du deine Kamera erst richtig kennen.

 

Entspann dich!

Das Foto wird nicht so wie du es dir vorgestellt hast? Die Einstellungen klappen noch nicht intuitiv und deine Bilder werden unscharf? Das Licht macht dir einen Strich durch die Rechnung? Fotografieren bedeutet oft auch flexibel sein und läuft in den seltensten Fällen genau nach Plan. Daher raten wir dir, entspannt zu bleiben und Fehler zuzulassen. Erst wenn du dich selbst nicht so unter Druck setzt wirst du lernen, auch mit Unerwartetem umzugehen.

 

Arbeite mit einem Stativ!

Gerade wenn du dich für Available Light Fotografie bei schlechten Lichtverhältnissen interessierst und auch mal die Abenddämmerung einfangen möchtest ist ein gutes Stativ unumgänglich. Das Stativ gehört zu der Grundausstattung eines Fotografen und solchen, die es werden wollen, und erleichtert vor allem Aufnahmen mit langen Verschlusszeiten erheblich.

 

Entwickle deine Fotos!

Klingt unnötig? Ist es aber ganz und gar nicht. Die digitale Fotografie bringt zwar zahlreiche Vorteile, lässt uns aber auch den Wert eines Fotos vergessen. Statt einem, bewusst geschossenen Motiv können wir beliebig drauf los knipsen, irgendwas wird schon dabei sein. Materialisieren wir unsere Bilder, wird uns erst der Gehalt des Bildes ins Bewusstsein gerufen und wir nehmen unsere Motive bewusster war. Außerdem sehen Bilder auf dem Bildschirm oftmals ganz anders aus, als gedruckt auf Fotopapier.

 

Fotografiere bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen!

Die Wechselwirkung zwischen Licht und Dunkelheit ist wohl einer der Hauptaspekte, der die Faszination der Fotografie ausmacht. Verschiedene Lichtverhältnisse können ein und dasselbe Motiv erst spannend oder eben auch langweilig machen. Gerade Situationen, in denen nur wenig Licht vorhanden ist, eignen sich für spannende Aufnahmen. Darum: übe deine Skills und fotografiere nur mit natürlichem Licht.

 

Finde das richtige Objektiv!

Viele Fotografen sagen, dass nicht das richtige Kameramodell sondern vielmehr das richtige Objektiv über die Qualität des Bildes entscheiden. Die Auswahl an Motiven ist dabei schier endlos, von Tele- über Weitwinkel bis hin zum Makroobjektiv gibt es für jeden Anwendungsfall das richtige Werkzeug. Setze dich aktiv mit den Möglichkeiten auseinander und wähle das richtige Objektiv für deine Ansprüche. Außerdem: Teste doch mal eine Festbrennweite anstelle des oft im Lieferumfang enthaltenen Zoom-Objektivs.

 

Schärfe deinen Blick fürs Detail!

In der Makrofotografie werden Motive aus nächster Nähe aufgenommen und damit mit einem extrem hohen Detailgrad dargestellt. So wird durch die Kamera ein viel detaillierter Blick auf die Motive ermöglicht, als es das menschliche Auge zulassen würde. Hier steckt auch ein weiterer Reiz der Fotografie: das darstellen, was der menschliche Blick nicht zu erfassen vermag und somit eine vollkommen neue Perspektive zu eröffnen.